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23.06.2011 - ArcelorMittal zeigt Flagge

 

ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und die Industriegewerkschaft Metall haben am 21. Juni 2011 ein Zeichen gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit gesetzt.
 
Im Werkzentrum des Unternehmens wurde ein Schild mit der Aufschrift „Respekt – kein Platz für Rassismus“ angebracht. ArcelorMittal Eisenhüttenstadt beteiligt sich damit als eines der ersten Unternehmen in Brandenburg an der bundesweiten Mitmach-Aktion. Als Botschafter der Kampagne war der Schauspieler Patrick Dewayne in Eisenhüttenstadt. 
 
Bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt hat das Engagement gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit Tradition. „Wir zeigen Flagge“, betonte Arbeitsdirektor Joachim Niebur. Im Jahr 1998 war das Unternehmen mit einem Aufruf gegen Gewalt und Rechtsextremismus, für Toleranz, als eines der ersten in Deutschland an die Öffentlichkeit gegangen. Diese Werte wurden Bestandteil der Unternehmenskultur, entsprechende Verhaltensregeln in einer Betriebsvereinbarung festgeschrieben.
 
In einem international aufgestellten Konzern wie ArcelorMittal haben Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung keinen Platz.
 
Unter dem Motto „Respekt!“ fand am 21. Juni auch das traditionelle Sportturnier der IG Metall statt, zumal diese Initiative ihren Ursprung im Sport hat. Der Bezirksleiter der IG Metall, Olivier Höbel, betonte bei der Eröffnung jedoch, dass Respekt nicht nur auf dem Sportplatz entgegen gebracht werden soll, sondern immer und überall respektvoll miteinander umgegangen werden muss, auch bei der Arbeit, im Beruf gehört der Respekt vor der Leistung zur Anerkennung in der Gesellschaft.



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